Aktuelles

Prof. Donald Allison ist neues Beiratsmitglied

Der Vorstand der DAAO hat Prof. Donald Allison D.O. vom Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) in den Beirat der DAAO berufen. Prof. Allison lehrt seit 2012 als Facharzt für neuromuskuloskelettale Medizin/Osteopathische Manipulative Medizin NM/OMM am PCOM und verantwortet den Unterricht der StudentInnen im ersten D.O.-Studienjahr sowie als Mitglied des Lehrkörpres Vorlesungen. Seit 2013 unterrichtet er regelmäßig in der DAAO in Deutschland. Wir freuen uns, dass Donald Allison im Beirat mitwirken möchte und sind gespannt auf weitere Impulse eines versierten Universitätslehrers zur Weiterentwicklung unserer Unterrichtsqualität.
Prof. Donald Allison
 

Aktuelles

Prof. Alexander S. Nicholas erhält höchste Auszeichnung

Prof. Alexander S. Nicholas, D.O. (FAAO) erhält höchste Auszeichnung des Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM)
 
Für seinen exzeptionellen Einsatz in der Ausbildung und der Verbreitung der Osteopathischen Medizin wurde unser Ehrenpräsident Alexander S. Nicholas am 25. Januar 2019 mit der OJ Snyder Memorial  Medal ausgezeichnet. Das PCOM ehrt mit seiner höchsten Auszeichnung, in Erinnerung an seinen Mitbegründer OJ Snyder, Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Osteopathische Medizin verdient gemacht haben.
Seit 1976 ist Alexander S. Nicholas Mitglied der OMM-Fakultät des PCOM, deren Präsident er mittlerweile seit Jahren ist. Er graduierte 1975 am PCOM und ist Träger des "Lindback Award for Distinguished Teaching" (1996), des "American Osteopathic Association´s Mentor Hall of Fame Award" (2005) in der "Andrew Tayler Still Medaillon of Honor" der American Academy of Osteopathy (2014).  
Alexander S. Nicholas war beteiligt am Aufbau des nationalen Ausbildungsprogramm zum Facharzt für Osteopathische Medizin (Neuromuskuläre Medizin/Osteopathische Manipulative Medizin - NM/OMM).
 
Er ist zusammen mit seinem Bruder Evan Nicholas Autor des "Atlas of Osteopathic Medicine", dem Standardwerk und Referenzbuch der American Academy of Osteopathy.
 
Seit 2013 ist Alexander S. Nicholas Ehrenpräsident der DAAO. Er war und ist durch seine jahrelange Lehrtätigkeit für die DAAO maßgeblich an der Ausgestaltung unseres Ausbildungscurriculum beteiligt und hat zusammen mit anderen Mitgliedern der OMM Fakultät des PCOM, entscheidenden Anteil an der innovativen und intensiven Zusammenarbeit im Rahmen eines Kooperationsabkommens zwischen DAAO und PCOM.
 
Die DAAO gratuliert ihrem Ehrenpräsidenten für die erneute Anerkennung seiner herausragenden Arbeit und Persönlichkeit.
 
Alexander S. Nicholas (Bild PCOM)

Aktuelles

Weiterentwicklung des Unterrichts in der DAAO

Gemäß dem Motto "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein" fand am 09.11.2018 in Köln ein Treffen der KurslehrerInnen und KursassistentInnen der DAAO statt. Das breitgefächerte Programm begann mit grundsätzlichen Fragen (Was brauche ich, um  gut unterrichten zu können?) um sich dann mit der Didaktik in der Osteopathie und der Schulung der Haptik auseinanderzusetzen. Einen breiten Raum nahm der Erfahrungsaustausch über Lehrmethodik und -ausbildung von osteopathischen ÄrztInnen in verschiedenen europäischen Verbänden des EROP ein. Neben praktischen Hinweisen für die Kursdurchführung (Einführung, Wechsel der Teilnehmer an der Liege, Kursorganisation und Kursfehlzeiten) standen erneut die Auseinandersetzung mit der Didaktik der osteopathischen Nomenklatur, der Untersuchungstechniken und der Prinzipien der Behandlung. Dies war nicht nur für die neuen AssistenInnen interessant, auch die "alten Hasen" glichen ihre Unterrichtsmethodik ab und tauschten Tipps aus.
 
Kaum zwei Wochen später verbrachten die KurslehrerInnen erneut das Wochenende in Köln, um bei einer Klausurtagung die Lehrpräsentationen des Grund- und Aufbauprogramms fachlich und redaktionell zu bearbeiten und insbesondere in den Bezug auf den seit einigen Jahren verwendeten Lehratlas zu aktualisieren. 
 
 
 
Teilnehmer am Skript-Treffen
Fehlend: R. Galm und S. Hartge
 
 
In einer sehr produktiven und fachlich hochkarätigen Atmosphäre schafften wir es tatsächlich, unsere gesamte Ausbildung bis zum Diplom zu überarbeiten.
 
Hochkonzentriertes Arbeiten beim Skript-Treffen
 
 
Am 16. und 17. Februar 2019 werden wir uns dann wieder mit allen Unterrichtenden in München treffen, um unsere intensivierte Ausbildungsarbeit fortzusetzen. Neben der finalen Überarbeitung werden wir mit Prof. Donald Allison vom Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) einen erfahrenen Hochschullehrer an unserer Seite haben, um uns didaktisch und methodisch weiter zu entwickeln. Wir freuen uns schon auf ein weiteres produktives Wochenende, um die Lehre der Osteopathischen Medizin in der DAAO weiter zu verbessern!

Aktuelles

Konvent vom 09.-11.2018 in Köln

Der Konvent war mit 152 Teilnehmern wieder ein voller Erfolg - siehe Konventbericht weiter unten.

 
 Plenum
 
 
Gut besucht war die Veranstaltung "Wie es die alten Hasen machen" am Freitag-Nachmittag.
 
"Wie es die alten Hasen machen"
 

DAAO Aktuell

„Osteopathie und Darm“
Bericht vom 8. Konvent der DAAO e.V. in Köln vom 9.-11.11.2018

„Osteopathie und Darm“ – das Organisationsteam des diesjährigen Konventes der DAAO hatte einen Volltreffer gelandet. 152 Teilnehmer nahmen sich in Vorträgen und Workshops mit großem Interesse dieses aktuellen Themas und seiner verschiedendsten Facetten an.


Der Eröffnungsvortrag zu „Ernährung und Osteopathie“ (Dr. P. Kramme) spannte einen breiten Bogen von der Zusatzbezeichnung Ernährungsmedizin, zur Beratung in Ernährungsfragen und der Leitlinie des häufigsten Beratungsanlasses, der Adipositas. Neben 7 Ernährungstipps und Empfehlungen von Selbsthilfeliteratur für Patienten , endete der Vortrag neuen anatomischen Erkenntnissen zum N. vagus. Die Ökotrophologin S. May, die sich als Redakteurin mit Landwirtschaft und Ernährung auseinandersetzt, zeigte in Ihrem Vortrag „Qualität unseres Essens mit Auswirkungen auf unsere Gesundheit“ wie in der Nahrungskette aufgenommene Sulfonamide den Folatstoffwechsel beeinflussen können. Sie informierte über von Schimmelpilzen produzierte Nahrungzusatzstoffe wie z.B. Citronensäure, die sich in Fruchtsäften, Zitronenaromen, Putzmitteln und nicht zuletzt in Medikamenten finden und zu Allergien führen können. Eine faszinierende neue Sicht auf die Bakterien und das Mikrobiom als Partner im Körper ergab sich durch den Vortrag der Fachautorin Dr. med. A. K. Zschocke. In ihrem sehr anschaulichen Vortrag gelang es ihr, das multidimensionale und komplexe Mikrobiom mit seinen über Signale kommunizierenden Einzellern als Gemeinschaftsorgans verständlich zu machen, das auch mit allen Körpersystemen von der Zeugung an lebenslang in Kommunikation steht. Da Bakterien in Zusammensetzung und Aktivität dem Nährstoff- und Milieuangebot folgen, liesse sich das Mikrobiom aktiv gestalten. Das linear-kausale Denken mit der Suche nach Ursachen und Folgen von Krankheit durch Bakterien als „Krankheitserreger“ oder „Gesundheitsbakterien“ sei eine Folge der Bakterienforschung im 19. Jahrhundert. Mit der praktischen Mikrobiomtherapie einschließlich der Anwendung von Effektiven Mikroorganismen sei eine Kooperation mit den Bakterien möglich. Diese steigere die Wirkung einer osteopathischen Behandlung und ermögliche tiefgehende Heilung. Der Einsatz mikrobiomgemäßer Hygiene diene darüber hinaus der Gesundheit des Arztes und sei leicht in den Praxisalltag zu integrieren. In der nachfolgenden Diskussion wurde insbesondere die sprachliche philosophische Betrachtungsebene von Bakterien als zu Mikrobiom und zu vernichtende Feinde intensiv diskutiert.


Wie bei jedem Konvent wurde ein Großteil der Vorträge von osteopathischen Ärztinnen und Ärzten der DAAO gehalten. C.-A. Krebs setzte sich mit Studien zu Mikrobiom und Wechselwirkungen mit dem ZNS auseinander, Dr. med. H. J. Kirlum mit aktuellen Studien zum Darm in Bezug auf die Kinderchirurgie. Dr. med. J. Kleinhenz schilderte aus ihrem klinischen Alltag die Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten durch Verbesserung des Mikrobioms und zeigte interessante Studien zum Einsatz von Heilerde. Biochemische Aspekte der Mitochondropathie bei silent inflammation und deren Diagnostik durch Dr. med. A. Refisch rundeten den Themenbereich ab. Durch Dr. S. Frank und Dr.med.dent. R. Peuser mit „Form follows function“ und „Gut gekaut ist halb verdaut“ wurde das Auditorium auf einem fulminanten Parcours durch die Craniomandibulare Dysfunktion und die Behandlung in der bioästhetischen Zahnheilkunde mitgenommen. Die Schnittstelle der zahnärztlichen und ärztlich - osteopathischen Tätigkeit war Gegenstand lebhafter Diskussion im Auditorium. Nicht zuletzt Dr. L. Korff kam bei seinem Vortrag zu Bauchschmerzen bei CMD und seinem Ansatz eines osteopathischen Erklärungsversuches auf den häufigst genannten Nerven des Wochenendes zurück - den Nervus vagus.

Erstmalig eröffnete am Freitag-Abend ein kollegialer Austausch an der Behandlungsliege den Konvent. „Wie es die alten Hasen machen“. Kurslehrer und -lehrerinnen und weitere „alte Hasen“ behandelten an der Untersuchungsliege osteopathisch und standen in Kleingruppen sehr interessierten Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort. Dies führte zu einer lebendigen Diskussion über primäre Läsionen, einzelne Techniken und Behandlungsabläufe. Einhellige Meinung der Teilnehmer - gerne wieder!


Nach konzentriertem Zuhören und Arbeiten in den Workshops lockte das wunderbar zusammengestellte Gesellschaftsprogramm mit einer Stadtführung durch die Kölner Südstadt mit einer willkommenen Bewegung. Beim „Get together“ am Freitagabend wurde es eng - was den kollegialen Austausch nicht abträglich war. Dies zeigte sich auch auf dem Konventabend am Samstag, erstmals durch Livemusik bereichert - sofortiges Tanzen war die Folge.


Es herrschte eine inspirierende und angeregte Stimmung voller neuer Ideen und Erkenntnisse. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Dr.med. H.-U. Oxfort, Dr. med. J.R. Schäfer und Dr. med. O. Drieschner zusammen mit dem DAAO-Sekretariat für die tolle Mischung aus einem interessanten Thema von großer wissenschaftlicher Aktualität und neuen Ideen.

 

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Konventbericht Freiburg 2017

Konvent vom 10.-12.11.17 in Freiburg- Let´s come together!

Erstmals waren bei unserem diesjährigen Konvent nicht nur alle DAAO-Mitglieder ins Breisgau eingeladen, sondern auch alle Interessierten der ärztlichen osteopathischen Gesellschaften des BDOÄ (Berufsverbandes deutscher osteopathischer Ärzteverbände) und des EROP (European register of Osteopathic Physicians). Das bedeutete auch, dass nicht mehr alle Vorträge und Workshops allein von DAAO-Mitgliedern gehalten wurden, sondern auch die anderen Fachgesellschaften Referenten stellten. Von allen Teilnehmern wurde sehr begrüßt, dass man auch einmal über den Tellerrand der eigenen Gesellschaft blicken und sich von anderen Ansichten und Vorgehensweisen befruchten lassen konnte. Diese Kooperation gipfelte in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion, in der die aktuellen politischen Entwicklungen gerade auch in Bezug auf eine mögliche Zusatzweiterbildung Osteopathie durch die Landesärztekammern und die aktuelle GOÄ-Reform dargestellt wurden. Dafür saßen Vertreter aller BDOÄ- Gesellschaften vor dem interessierten Publikum, erläuterten und stellten sich den Fragen. Und jeder merkte: Gemeinsam können wir für die Ärztliche Osteopathie viel erreichen, diese Zusammenarbeit ist eine Win-Win-Situation für alle!

Thematisch bewegte sich der Konvent von einem allopathisch-osteopathischen Update der Gelenkbehandlung über Forschungsmethoden und -möglichkeiten im Bereich der Osteopathie zu verschiedenen Behandlungstechniken. Es folgten Vorträge über die Lehrmöglichkeiten bis zum Grundverständnis der Osteopathie und einer Darstellung der aktuellen politisch-osteopathischen Situation in Amerika durch unser extra für den Konvent aus Philadelphia angereistes Ehrenmitglied, Prof. Alex Nicholas. Begleitet von Stadtführungen und einem gemütlichen Abendessen zum kollegialen Austausch zeigte sich der Sonntag dann ganz getreu dem Motto Hands on mit verschiedenen Workshops. Auch hier zeigte sich die ganze Bandbreite der Osteopathie und auch erfahrene Hasen waren überrascht, was man noch so alles dazulernen kann. Der Vorstand der DAAO bedankt sich für die  außerordentlich gute Organisation des ersten gemeinsamen Konvents der Ärzteorganisationen im Berufsverband deutscher osteopathischer Ärzteverbände (BDOÄ). Unser Dankeschön gebührt insbesondere den Organisatoren Dr. Ulf Eisenreich und Dr. Florian Kaltenbach sowie dem DAAO-Sekretariat unter der Leitung von Brigitte Ortmann, die durch ihren unermüdlichen Fleiß diesen Konvent in Freiburg erst möglich gemacht haben. Auch den erstmals anwesenden Sponsoren sei gedankt - sie haben eine lebendige und vielfältige Begegnung möglich gemacht. Für November 2018 planen wir dann wieder unseren DAAO-Konvent in den altbekannten Räumlichkeiten in Köln. Aber in Zukunft freuen wir uns noch auf viele gemeinsame Veranstaltungen mit den anderen Gesellschaften des BDOÄ!

Eingegliedert in den Konvent  fand am 11.11.2017 die Mitgliederversammlung  der DAAO inklusive Vorstandswahlen  statt.
Unser verdienter und  langjährige Vorsitzende, Dr. med. Stefan Giesswein,  stellte sich nicht erneut zur Wahl. Dies kam für einige überraschend, jedoch hatte er schon langfristig seinen Wunsch nach anderer beruflicher Schwerpunktsetzung angekündigt. Für seinen Einsatz und  seine stets der DAAO zur Verfügung gestellten Kräfte dankte Frank Müller ihm unter starkem Beifall des Auditoriums: Stefan hat in seiner Amtszeit maßgeblich zur strukturellen Weiterentwicklung der DAAO beigetragen. Er hat den Konvent als Austauschtreffen der DAAO 2010 ins Leben gerufen sowie die Kurslehrer und Kursassistenten-ausbildung geordnet.  Er war maßgeblich an der Gründung des BDOÄ 2014 beteiligt und auch deren Vizepräsident. Auf dieser Basis fußt auch die Beteiligung des BDOÄ bei diesem Konvent. Er hat sich für das integrierte Curriculum Manuelle Medizin/Osteopathie der MWE eingesetzt und war zeitweise Vizepräsident der MWE.  Auf nationaler und internationaler Ebene ist er beständig und mit großem Erfolg für die ärztliche Osteopathie tätig gewesen. Erfreulicherweise wird Stefan Giesswein weiter unterrichten und bleibt uns mit seiner Erfahrung zunächst bei der Kursorganisation und im Beirat der DAAO erhalten.
Auch Stellvertreterin Bärbel Bär stand aus familiären Gründen nicht zur Wiederwahl in den Vorstand. Bärbel Bär hat sich in den letzten Jahren durch beständige und einsatzstarke Unterrichtstätigkeit sehr um die osteopathische Ausbildung von Ärzten in der DAAO außerordentlich verdient gemacht. In der Vorstandsarbeit hat sie sich für die Schaffung einer internen Lehrplattform engagiert und diese etabliert. Auch sie wird weiter unterrichten und ihre große Erfahrung im Kurslehrer- und Assistentenkreis einbringen. An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an Bärbel Bär und Stefan Giesswein für ihr großes ehrenamtliches Engagement!

Zum  neuen Vorstand der DAAO e.V. wurde von der Mitgliederversammlung am 11.11.2017 gewählt:
Vorsitzende:        Dr. med. Petra Kramme
Stellvertreter:    Dr. med. Hans Ulrich Oxfort
Stellvertreter:    Frank Müller
Schriftführer:      Dr. med. Oliver Drieschner
Schatzmeister: Saied Behrouz
Geschäftsführer der MWE:  Prof. Dr. med. Hermann Locher
 
Der neue Vorstand dankt für das Vertrauen der Mitgliederversammlung und freut sich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.

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Berufspolitik

2014 gründete sich der Berufsverband deutscher osteopathischer Ärzteverbände - BDOÄ als Zusammenschluß von DAAO , DGOM, DÄGO, ÄSOMM und DVOM, er vertritt zur Zeit  ca 2500 osteopathisch tätige Ärzte. Im Rahmen der vom Deutschen Ärztetag beauftragten Novellierung der Weiterbildungen und Zusatzweiterbildungen (MWBO) nach kompetenzbasierten Curricula, hat der BDOÄ eine Facharztweiterbildung Osteopathische Medizin beantragt. Dieser wurde von der Bundesärztekammer abgelehnt. Der BDOÄ wurde daraufhin von der BÄK aufgefordert, eine Zusatzweiterbildung zu beantragen, was im Juni 2017 geschehen ist. Das unter Mitwirkung auch der DAAO erstellte Curriculum sieht nach einer Ausbildung von 320 Stunden Manuelle Medizin / Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin) parallel oder im Anschluss eine Zusatzweiterbildung von weiteren 380 Stunden Osteopathische Medizin vor. Ziel des vom BDOÄ eingereichten Curriculums sind die 700 Stunden des EROP-Diploms als Standard der ärztlichen Osteopathie zu verankern. Dieser Antrag liegt zur Zeit dem gemeinsamen wissenschaftlichen Ausschuss der Landesärztekammern zur Prüfung vor.

Ferner hat sich der BDOÄ bei den Verhandlungen zur Novellierung der GOÄ für die Aufnahme osteopathischer Ziffern in die neue GOÄ eingesetzt. Nach langwierigen Verhandlungen konnte es erreicht werden, dass es in der neuen GOÄ Ziffern für cranielle und viszerale Osteopathische Behandlung geben wird. Nach erfolgter abgeschlossener Legendierung bleibt nun abzuwarten, wie diese Ziffern geldlich belegt werden.

An dieser Stelle gebührt dem Präsidenten des BDOÄ, Dr. Kilian Dräger, und dem gesamten BDOÄ-Vorstand sowie allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen unser herzlicher Dank für die geduldige und mühsame Arbeit!!!

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Osteopathie im Cranialen Feld

Prof. Michael L. Kuchera

Im schönen Monat Mai (11. – 16.05.2017) fanden zum zweiten Male unsere beiden postgraduierten Cranio- Basiskurse im Rahmen der Zertifikatsreihe „Osteopathie im Cranialen Feld“ statt. Unter der Kursleitung von Prof. Michael L. Kuchera (Marian University College of Osteopathic Medicine, Indianapolis/USA) wurden in der gemütlichen Kölner Südstadt die Grundlagen gelegt für eine erfolgreiche Teilnahme an weiteren postgraduierten Kursen der Cranio-Zertifikatsreihe. Das Cranio-Zertifikat kann von allen Ärztlichen Osteopathen mit Diplom der Osteopathie nach DAAO und/oder EROP erworben werden. Es umfasst im postgraduierten Programm der DAAO insgesamt 150 Unterrichtseinheiten innerhalb von mindestens 3 Jahren mit Beginn der Cranio-Basiskurse. Prof. Michael Kuchera, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen und Bücher in der Osteopathie, steht im besonderen Maße für Qualität in der Osteopathie-Ausbildung und durch seine langjährige Tätigkeit in der Lehre der OCA (Osteopathic Cranial Academy, USA) vor allem in der Unterrichtung von Osteopathie im Cranialen Feld. Als Mentor der postgraduierten Cranio-Ausbildung der DAAO verfolgt.

Prof. Kuchera genauso wie die beiden Initiatoren Frank Müller und Uli Oxfort eine Qualifizierung auf hohem Niveau, wobei die Ausbildung der OCA und der SCTF (Sutherland Cranial Teaching Foundation) in den USA eine Vorbildfunktion darstellt. So bildet neben der Verbesserung der palpatorischen Fähigkeiten das intensive Studium der Anatomie und speziell der funktionellen Anatomie der Schädelsphäre einschließlich der craniosacralen Verbindung einen besonderen Schwerpunkt. Neben der fortwährenden Qualifizierung in der Ärztlichen Osteopathie wird zukünftig eine engere Kooperation mit der OCA angestrebt so dass entsprechend zertifizierte Ärzte der DAAO an Cranio-Kursen in den USA teilnehmen können. Wir sind der Überzeugung, mit dem Zertifikat der Osteopathie im Cranialen Feld einen wichtigen Impuls in der Qualifizierung der Ärztlichen Osteopathie gesetzt zu haben. Weitere Informationen zur Ärztlichen Osteopathie Ausbildung finden sie auf unserer Homepage.

Dr. Hans Ulrich Oxfort

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Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal

Die DAAO freut sich für die  Zertifikatsausbildung in Sportosteopathie auf die Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner. Neben der American Osteopathic Academy of Sportsmedicine (AOÄSM) wird auch das Institut für Sportwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, vertreten durch den Lehrstuhl für Sportmedizin (Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg), die Ausbildung mitgestalten.
Das Institut für Sportwissenschaft trägt zum einen für Studium und Lehre der z. Z. gut 900 in diesem Fach Studierenden Verantwortung, zum anderen ist es in der Forschung im Leistungssport (z. B. in der Leistungsdiagnostik), Freizeitsport (z. B. durch Studien zur kommunalen Sportentwicklung), Gesundheitssport (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen) oder Schulsport (z. B. zur "Qualitätsentwicklung im Schulsport“) engagiert.

Der erste gemeinsame Kurs von DAAO, AOASM und Bergischer Universität wird der Einführungskurs in Sportosteopathie vom 09.02. - 11.02.2018 in den Fakultätsräumlichkeiten in Wuppertal sein. Durch die Begleitung von Prof. Hilberg und seinem Team können den Teilnehmern noch intensiver insbesondere Aspekte der Leistungsdiagnostik und -steuerung sowie aktive praktische Trainingsinhalte vermittelt werden.
Der Kurs wird als Aufbaukurs im Rahmen der Ausbildung der DAAO angeboten. Teilnehmer anderer ärztlicher Osteopathie-Gesellschaften benötigen das EROP-Diplom als Zugangsvoraussetzung.

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Kurstermine 2019

Die Kurstermine 2019 sind erstellt und einsehbar auf Kurse/Termine.