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CMD-Symposium in Bremen

Pressemitteilung

 

Effiziente Therapie: Interdisziplinär gegen CMD

9. Bremer CMD-Symposium verknüpft neueste Erkenntnisse involvierter Fachdisziplinen

 

Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Tinnitus, Schwindel, tief greifende Veränderungen im Leben und dem sozialen Umfeld der Patienten bis hin zur Arbeitsunfähigkeit – mit dieser komplexen Symptomatik, die teils über Jahre besteht und häufig vom „Arzttourismus“ begleitet wird, kommen Patienten mit Craniomandibulärer Dysfunktion, kurz CMD in die Praxen ärztlicher und zahnärztlicher Kollegen. Seltene Problempatienten ?! Keineswegs. Kennen Sie nicht auch die Patienten, die regelmäßig und scheinbar ohne Besserung mit massiven Kopfschmerzen oder Gesichtsschmerzen unklarer Genese vorstellig werden, Patienten die immer wieder „zum Einrenken“ wollen, obwohl dies nur kurzfristig Erfolg bringt oder die Patienten, die Kopf- und Nackenschmerzen nach einer neuen Brille oder neuem Zahnersatz entwickeln? „Viele Ursachen können eine CMD hervorrufen und die Diagnostik ist keineswegs Routine in unseren Praxen, ist es doch oft schwer, Ursache und Symptom zu differenzieren.“, so CMD-Spezialist Dr. Christian Köneke aus Bremen.

 

Die aktuelle Statistik zeigt: Immer mehr Menschen leiden unter CMD – und das trotz stark erhöhtem Therapieaufkommen in den letzten Jahren. Immer mehr Menschen bekommen aber auch suffiziente Therapie in Kooperationen von Spezialisten. „Das Erkrankungsbild der CMD ist in seiner vollen Komplexizität nur dann zu erfassen, wenn eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten möglichst im Rahmen eines Netzwerks über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin hinaus erfolgt.“, betont Dr. Köneke von der Partnerschaft für interdisziplinäre ZahnMedizin. In Fachgebieten wie HNO, Innerer Medizin, Kieferchirurgie, Orthopädie, bei den Physio-, Psycho- und Schmerztherapeuten und bei den Zahnärzten kann nur jeweils eine Facette der Therapie abgedeckt werden. Für Köneke ist daher aus eigener Erfahrung die Weichenstellung durch den Erstbehandler wichtig und eine entsprechende Diagnostik, die klar Probleme aus anderen Gebieten erkennt und dorthin verweist. „Der Erstbehandler führt in der Regel auch die Befunde zusammen und leitet die meist interdisziplinäre Therapie.“, so Köneke.Oft sind Orthopäden, Physiotherapeuten oder Zahnärzte erste Ansprechpartner für CMD-Patienten und spiegeln damit bereits die Hauptursachenkomplexe wieder: Häufige Ursache ist eine gestörte Ganzkörperstatik. Angesichts des aktuellen Wissens über neuronale Verschaltungen (cervico-trigeminale oder cervico-vestibuläre Konvergenz) ist heute klar, das fast jeder Körperteil einen nachgewiesenen Einfluss auf die Ganzkörperstatik haben kann. Bei anderen Patienten sind die Zähne Auslöser der Beschwerden. „Bei diesen Menschen passen die Zähne nicht richtig aufeinander, was unerkannt tatsächlich zu jahrelangen Kopf- und Rückenschmerzen bis hin, zu Schwindel oder Tinnitus führen kann. Das kann ich als Zahnarzt nicht allein therapieren. Wir können nur interdisziplinär erfolgreich sein, was bei uns fast immer Physiotherapie und Orthopädie einschließt.“, so Köneke. Ein weiteres Problem stellt die okuläre Kopfzwangshaltung dar, die z.B. durch eine falsch eingestellte Brille zu einer dauernden Fehlhaltung des Kopfes und langfristig zur CMD führen kann.

 

Wie aber prüft man als Hausarzt oder Zahnarzt eine Ganzkörperstatik oder die korrekt angepaßte Brille und worauf achte ich, wenn ich die Zähne als Ursache vermute? Welche neuen Erkenntnisse gibt es zur CMD-Therapie in den anderen Spezialgebieten? Wie können meine Mitarbeiterinnen hier helfend zur Seite stehen? Antworten auf diese und andere Fragen auf dem aktuellen Stand des Wissens bietet das 9. Bremer Interdisziplinäre CMD-Symposium am 3./4. Oktober im Hilton. Hier wird aktuelles Wissen zu Diagnostik und Therapie funktionsgestörter Patienten auf hohem fachlichen Niveau, aber auch das Basiswissen zur CMD von fast 30 Referenten unterschiedlicher Fachdisziplinen vermittelt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf CMD-relevanten Aspekten aus den jeweiligen Gebieten verbunden mit Tipps zum Aufbau eines eigenen Netzwerks. Im Rahmen von Continuum-Workshops gibt es diesmal für bereits auf diesem Gebiet tätige Kollegen und „Wiederholungstäter“ Expertenvorträge z. B. zu Fragen aus dem Bereich der Schlafmedizin, Mundakkupunktur, Triggerpunktbehandlung, Implantologie bei CMD, Dysgnathiechirurgie, Ursache-Folge-Ketten bei CMD-Patienten u.a. Die Besonderheit des 9. Norddeutschen CMD-Curriculums, das mit dem 9.Bremer Symposium eingeleitet wird, ist die Tatsache, dass es eine gemeinsame Fortbildungsreihe für Ärzte, Zahnärzte und Physiotherapeuten darstellt, die von den Ärzte- und Zahnärztekammern anerkannt wird. „Man spricht die gleiche Sprache und der gegenseitige Austausch wirkt sich sehr positiv auf die Zusammenarbeit über die eigene Disziplin hinaus aus.“, so Köneke. Damit war diese Reihe vor zwei Jahren die erste ihrer Art in Deutschland und kann auch in diesem Jahr wieder mit einer bundesweit anerkannten Prüfung zum spezialisierten Behandler abgeschlossen werden. Eine Schmerztherapeutin und Teilnehmerin am Kurs für die Manuelle Strukturanalyse schätzte nach dem Kurs: „Jetzt habe ich endlich ein manuell ausgerichtetes Konzept ohne viel Technik, mit dem ich in meiner Praxis gleich ab Montag etwas anfangen kann.“. Und sie fügte bedauernd hinzu: „Ich habe viele CMD-Patienten gesehen, nur eben nicht erkannt und auch keinen Cotherapeuten in der Nähe gefunden. Das ist jetzt anders.“

 

Die Spezialisten sind über ein Therapeutenregister deutschlandweit zu finden unter www.cmd-therapie.de.

 

Eckdaten:

9. Interdisziplinäres CMD-Symposium:

Therapiekonzepte und Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen bei der Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion

 

Freitag, den 3.10.08 (8.15 – 18.15 Uhr) und Samstag, den 4.10.08(9 – 15 Uhr),

15 Fortbildungspunkte,

Kursort: Hotel Hilton, Böttcherstraße 2, 28195 Bremen

Am Freitag steht ab 20 Uhr ein gemeinsamer Abend im Bacchuskeller des Bremer Ratskellers auf dem Programm.

 

Weitere Informationen und auf Wunsch auch das detaillierte Programm per Post oder per Mail erhalten Sie auf Anfrage unter:

 

www.cmd-therapie.de

 

oder im persönlichen Gespräch mit

 

Heike Majer, Eventmanagerin

Partnerschaft für interdisziplinäre ZahnMedizin

Lüder-von-Bentheim-Str. 18

28209 Bremen

Mobil     :  0176 83018552

Telefon : 0421 2062335

Fax          : 0421 2779402

fortbildung@cmd-therapie.de

 

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