Sportosteopathie

Seit 2015 bietet die DAAO eine kurrikuläre Fortbildung „Sportosteopathie“ zum Erwerb eines Zertifikates in Zusammenarbeit mit der American Osteopathic Academy of Sports Medicine (AOASM) und dem Chicago College of Osteopathic Medicine an. Die erfolgreiche Teilnahme an der Kursreihe wird durch das Zertifikat Sportosteopathie bestätigt.
Teilnahmevoraussetzung ist das Diplom der DAAO bzw. das EROP-Diplom.
Die Teilnahme an den Sportosteopathiekursen in der DAAO in den vergangenen Jahren (Kursleiter: Prof. K. Heinking, Chicago) wird als Sportosteopathie-Einführungskurs anerkannt.

Kursreihenfolge:
Der Sportosteopathie-Einführungskurs muss als erster Kurs belegt werden
und kann als Aufbaukurs für den Erhalt des Diploms angerechnet werden. 

Die Kurse II - V werden neben den aufgeführten Kursinhalten auch praktische Anwendungsformen im Sinne von aktiven und passiven Trainingsbesuchen und Sportveranstaltungen beinhalten.
Die Kurse werden in englischer Sprache gehalten, in der Regel mit deutscher Assistenz.

Änderung der Ausbildung in Sportosteopathie ab 2017:
Ab 2018 wird das Kurrikulum in Sportosteopathie von 12 auf 24 Monate ausgedehnt. In jedem Jahr wird es einen Einführungskurs (Sportosteopathie I), der ja auch ein Aufbaukurs ist, geben. Von den Kursen  II - V werden jährlich jeweils nur zwei Kurse angeboten; 2018 die Kurse II und IV, 2019 die Kurse III und V. Damit für Euch keine planerischen Härten auftreten, können Mitglieder, die 2017 den Kurs I besuchen, zwei weitere Kurse Sportosteopathie  2017 buchen, auch wenn Sie zum Zeitpunkt der Kurse noch nicht das Diplom der DAAO erworben haben. Für den Besuch weiterer Sportosteopathiekurse 2018 ist aber das Diplom Voraussetzung. 

Kursort:
Veranstaltungsorte der Sportosteopathiekurse sind in Köln und Wuppertal.

Kurs 1: Sportosteopathie-Einführung
Geschichte
Klinische Untersuchung und Bewertung (Erhebung des Gesundheitsstatus des Sportlers, individuelle Möglichkeiten/Wünsche/Kontraindikationen, Entwicklung eines individuellen Belastungs- und Aktivitätsprofiles auf osteopathischer Grundlage)
Muskuläre Imbalance und muskuläre Innervationsmuster
Konzept der Rumpf(Core)-Stabilisierung
Stretching/Kräftigung und Koordination unterschiedliche Gruppen: verschiedene Altersstufen/verschiedene Konstitutionstypen/Behinderte/Kinder
Viszerale Aspekte in der Sportosteopathie
Craniosakrale Aspekte in der Sportosteopathie
Übungsprinzipien
Empfehlungen für den Sportler

Kurs 2 : Wirbelsäule/Becken und obere Extremitäten I
(HWS und Schultergürtel, Schulter, Ellenbogen)
Häufigste muskuloskelettale Veränderungen/Krankheitsbilder
Osteopathische Behandlung dieser Veränderungen
Übungsprogramme für die Veränderungen
Praktischer Kursteil

Kurs 3: Wirbelsäule/Becken und obere Extremitäten II
(BWS, Rippen, Handgelenk, Hand)
Häufigste muskuloskelettale Veränderungen/Krankheitsbilder
Osteopathische Behandlung dieser Veränderungen
Übungsprogramme für die Veränderungen
Praktischer Kursteil

Kurs 4: Wirbelsäule/Becken und untere Extremitäten I
(LWS, Darmbein, Kreuzbein, Bauchwand)
Häufigste muskuloskelettale Veränderungen/Krankheitsbilder
Osteopathische Behandlung dieser Veränderungen
Übungsprogramme für die Veränderungen
Praktischer Kursteil

Kurs 5: Wirbelsäule/Becken und untere Extremitäten
(Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß)
Häufigste muskuloskelettale Veränderungen/Krankheitsbilder
Osteopathische Behandlung dieser Veränderungen
Übungsprogramme für die Veränderungen
Praktischer Kursteil
Zertifikat “Sportosteopathie"