Viszeral Kurs

Viszerale Osteopathie ist keine Entwicklung der jüngeren Zeit sondern war von Beginn an Bestandteil osteopathischer Zugangsweise und Therapie. Auch Andrew Taylor Still behandelte viszeral. In seinem Konzept sah er die primäre Dysfunktion oft in den Viszera liegend. Zentraler Punkt bei Still war ein ungehinderter Fluss im Bereich der arteriellen, venösen und lymphatischen Systeme. Ungehinderter „Flow“ ist eine unabdingbare Voraussetzung zur bestmöglichen Funktion viszeraler Organe. Die Wechselwirkung zwischen viszeraler und parietaler Ebene ist integraler Bestandteil osteopathischer Diagnose und Therapie. Zudem beschäftigt sich die viszerale Osteopathie mit der freien Beweglichkeit viszeraler Organe im Sinne einer myofaszialen Bewegungseinschränkung als mögliche Ursache somatischer Dysfunktionen. Der viszerale osteopathische Zugang wurde wesentlich von Jean Pierre Barrall wiederbelebt und weiterentwickelt.

Kursinhalt:

  • Erlernen von Basiswissen, Basistherapietechniken,
  • Vertiefen der craniosakralen Techniken,
  • viszerale Techniken,
  • Vorschau auf folgenden Kursinhalt: Integration