Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal

Die DAAO freut sich für die  Zertifikatsausbildung in Sportosteopathie auf die Zusammenarbeit mit einem weiteren Partner. Neben der American Osteopathic Academy of Sportsmedicine (AOÄSM) wird auch das Institut für Sportwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, vertreten durch den Lehrstuhl für Sportmedizin (Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg), die Ausbildung mitgestalten.
Das Institut für Sportwissenschaft trägt zum einen für Studium und Lehre der z. Z. gut 900 in diesem Fach Studierenden Verantwortung, zum anderen ist es in der Forschung im Leistungssport (z. B. in der Leistungsdiagnostik), Freizeitsport (z. B. durch Studien zur kommunalen Sportentwicklung), Gesundheitssport (z. B. kardiovaskuläre Erkrankungen) oder Schulsport (z. B. zur "Qualitätsentwicklung im Schulsport“) engagiert.
Der erste gemeinsame Kurs von DAAO, AOASM und Bergischer Universität wird der Einführungskurs in Sportosteopathie vom 09.02. - 11.02.2018 in den Fakultätsräumlichkeiten in Wuppertal sein. Durch die Begleitung von Prof. Hilberg und seinem Team können den Teilnehmern noch intensiver insbesondere Aspekte der Leistungsdiagnostik und -steuerung sowie aktive praktische Trainingsinhalte vermittelt werden.
Der Kurs wird als Aufbaukurs im Rahmen der Ausbildung der DAAO angeboten. Teilnehmer anderer ärztlicher Osteopathie-Gesellschaften benötigen das EROP-Diplom als Zugangsvoraussetzung.


Konvent 2017 in Freiburg

Der 7. DAAO-Konvent in Freiburg ist ein Novum in der Geschichte unseres traditionellen Treffens: Zum ersten Mal gestalten auf Einladung der DAAO auch die Mitgliedsverbände des Bundesverbandes Osteopathischer Ärzteverbände (BDOÄ) und des European Register of Osteopathic Physicans (EROP) den Konvent mit. So wird der Konvent zu einem nationalen und internationalen Treffen osteopathisch tätiger Ärztinnen und Ärzte. Ein starkes Zeichen für das Zusammenwirken und die gemeinsamen Interessen der verschiedenen Verbände Deutschland- und Europaweit.

Wir freuen uns auf ein hoch interessantes und vielseitiges Programm mit zahlreichen Beiträgen auch von DAAO-externen Referenten. Es gibt die gewohnt praxisnahen Vorträge und Workshops zu Themen wie Arthrose und Gelenkproblematiken, CMD, speziellen osteopathischen Tests sowie Techniken und Verfahren für ein zeiteffizientes Arbeiten in der Praxis. Außerdem findet noch ein Beitrag über Wahrnehmen und Erkennen und sogar ein Palpationswettbewerb zum Erleben der eigenen Tastfähigkeit statt.

Veranstaltungsort: Novotel in Freiburg
Bildquelle: Novotel

Zudem präsentieren wir einen wissenschaftlichen Block über die Regeln und Problematiken von wissenschaftlichen Studien in der Osteopathie, sowie die Vorstellung über laufende Studien und Entwicklungen in Ausbildung und Lehre. Gerade für uns als osteopathisch tätige Ärzte ein immens wichtiges Feld.

Den fortschreitenden politischen Entwicklungen folgend werden im Rahmen einer Podiumsdiskussion die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet unserer Profession und Passion gespiegelt.

Zwischen den Vorträgen und Workshops bleibt natürlich auch immer genug Gelegenheit zum fachlichen und kollegialen Austausch in gewohnt entspannter Atmosphäre…

....und nicht zuletzt bieten Freiburg und Umgebung auch außerhalb des Konvents Gründe genug für eine Reise ins Breisgau.
Wir hoffen, Euch zahlreich zu dieser „DAAO-Open“ begrüßen zu dürfen!

Dr. Ulf Eisenreich           Dr. Stefan Giesswein
Konventorganisation     Präsident der DAAO

Osteopathie im Cranialen Feld

Prof. Michael L. Kuchera

Im schönen Monat Mai (11. – 16.05.2017) fanden zum zweiten Male unsere beiden postgraduierten Cranio- Basiskurse im Rahmen der Zertifikatsreihe „Osteopathie im Cranialen Feld“ statt.
Unter der Kursleitung von Prof. Michael L. Kuchera (Marian University College of Osteopathic Medicine, Indianapolis/USA) wurden in der gemütlichen Kölner Südstadt die Grundlagen gelegt für eine
erfolgreiche Teilnahme an weiteren postgraduierten Kursen der
Cranio-Zertifikatsreihe. Das Cranio-Zertifikat kann von allen Ärztlichen Osteopathen mit Diplom der Osteopathie nach DAAO und/oder EROP erworben werden. Es umfasst im postgraduierten Programm der DAAO insgesamt 150 Unterrichtseinheiten innerhalb von mindestens 3 Jahren mit Beginn der Cranio-Basiskurse. Prof. Michael Kuchera, bekannt durch zahlreiche Veröffentlichungen und Bücher in der Osteopathie, steht im besonderen Maße für Qualität in der Osteopathie-Ausbildung und durch seine langjährige Tätigkeit in der Lehre der OCA (Osteopathic Cranial Academy, USA) vor allem in der Unterrichtung von Osteopathie im Cranialen Feld. Als Mentor der postgraduierten Cranio-Ausbildung der DAAO verfolgt.

Prof. Kuchera genauso wie die beiden Initiatoren Frank Müller und Uli Oxfort eine Qualifizierung auf hohem Niveau, wobei die Ausbildung der OCA und der SCTF (Sutherland Cranial Teaching Foundation) in den USA eine Vorbildfunktion darstellt. So bildet neben der Verbesserung der palpatorischen Fähigkeiten das intensive Studium der Anatomie und speziell der funktionellen Anatomie der Schädelsphäre einschließlich der craniosacralen Verbindung einen besonderen Schwerpunkt. Neben der fortwährenden Qualifizierung in der Ärztlichen Osteopathie wird zukünftig eine engere Kooperation mit der OCA angestrebt so dass entsprechend zertifizierte Ärzte der DAAO an Cranio-Kursen in den USA teilnehmen können. Wir sind der Überzeugung, mit dem Zertifikat der Osteopathie im Cranialen Feld einen wichtigen Impuls in der Qualifizierung der Ärztlichen Osteopathie gesetzt zu haben. Weitere Informationen zur Ärztlichen Osteopathie Ausbildung finden sie auf unserer Homepage.

Dr. Hans Ulrich Oxfort

DAAO-Konvent 2016 in Köln

Der DAAO Konvent 2016 in Köln - fundierter Wissensaustausch und Kölsches Abendprogramm

Nach dem erfolgreichen Treffen in Hannover 2015 kehrte die DAAO wieder in die Kölner Südstadt zurück.

Vom 28. - 30.10.2016 wurde das bekannte Gästehaus St. Georg wieder als Austragungsort für unseren Konvent gewählt.
Jedes Mitglied der DAAO, aber auch manualmedizinisch vorgebildete und interessierte Ärzte der MWE, waren herzlich eingeladen an dem Konvent teilzunehmen.

In diesem Rahmen fand auch dieses Jahr erneut ein Assistententreffen von allen Kursassistenten und Kursleitern der DAAO-Osteopathiekurse statt. Ziel war es, das jetzt weiter standardisierte Ausbildungssystem allen nahezubringen und den Nicholas Atlas als Basis der Ausbildung zu etablieren.

Der Konvent, der mittlerweile einen wichtigen Fixpunkt unseres Vereinslebens darstellt, bot ausreichend Möglichkeit, auch abseits des wissenschaftlichen Programms neue  Erkenntnisse zu gewinnen und Kontakte auf- und auszubauen.

Der legendäre Brauhausabend am Freitag und der Konventabend am Samstag zeigten uns wieder einmal, wie schön das Kölner Lebensgefühl sein kann. Insbesondere Dank der kaberettistischen Untermalung von Wilfried Schmickler, eines echten Kölner Jungen, konnte man bei unserem Konventabend gedanklich von der reinen Osteopathischen Lehre auch einmal zu anderen Problemen und Herausforderungen unseres modernen Lebens abwandern.

Die wissenschaftlichen Beiträge des Konventes wurden wie immer aus den Reihen der DAAO gestaltet. Lediglich die Gastreferentin Michele Gilsenan, DO, FAOASM, aus New York, ehemalige Präsidentin unseres Kooperationspartners für die Ausbildung in Sportosteopathie, der American Osteopathic Association of Sport Medicine (AOASM), hielt einen Vortrag über  Prolotherapie bei Sportlern.

Das Programm war vielfältig: My way to fix it, Vortäge zur Sportosteopathie und zu psychosomatischen Zusammenhängen, Augenbehandlung, neue viscerale Osteopathieaspekte, der Zusammenhang von key lesion und neueren neurophysiologischen Forschungsergebissen und vieles mehr.
Dazu noch  Workshops zu diesen Themen - viele wichtige Aspekte der gesamten Osteopathie waren an diesem Wochenende theoretisch und praktisch abgedeckt.

Im Rahmen des Konvents fand auch die Jahreshauptversammlung der DAAO mit aktuellen Informationen zu unserer Gesellschaft und der allgemeinen Entwicklung der osteopathischen Profession in Deutschland statt.
Hier gab es aufgrund von aktuellen politischen Tendenzen (Änderungsantrag PSG III: Osteopathie soll in 60h integriert in die Physiotherapieausbildung zu erlernen sein!) eine lebhafte Diskussion über die zukünftige Positionierung der DAAO im nationalen Umfeld.

Nächstes Jahr wird unser Konvent dann erstmals in Freiburg im Breisgau vom 10.-12.11.2017 stattfinden. Wir würden uns freuen, auch hier wieder eine große Zahl von DAAOlerInnen und interessierte MWE-Ärzte/innen begrüßen zu können. Vortragsvorschläge bitte an den diesjährigen Organisator Ulf Eisenreich.

 

Änderung der Ausbildung in Sportosteopathie ab 2017

Ab 2018 wird das Kurrikulum in Sportosteopathie von 12 auf 24 Monate ausgedehnt. In jedem Jahr wird es einen Einführungskurs (Sportosteopathie I), der ja auch ein Aufbaukurs ist, geben. Von den Kursen  II - V werden jährlich jeweils nur zwei Kurse angeboten; 2018 die Kurse II und IV, 2019 die Kurse III und V. Damit für Euch keine planerischen Härten auftreten, können Mitglieder, die 2017 den Kurs I besuchen, zwei weitere Kurse Sportosteopathie  2017 buchen, auch wenn Sie zum Zeitpunkt der Kurse noch nicht das Diplom der DAAO erworben haben. Für den Besuch weiterer Sportosteopathiekurse 2018 ist aber das Diplom Voraussetzung. 

Thesenpapier zur Osteopathischen Medizin/ Osteopathie

Die DAAO hat gemeinsam mit den anderen Mitgliedsverbänden des BDOÄ ein Thesenpapier zur Ostheopatischen Medizin in Deutschland verfasst. Mit dieser gemeinsamen Stellungnahme trägt der BDOÄ der osteopathischen Wirklichkeit in Deutschland Rechnung und definiert im Sinne der Qualitätssicherung und Patientensicherheit wichtige Standards.

Osteopathische Medizin
Der BDOÄ vertritt in Übereinstimmung mit dem EROP und der OIA folgende Grundsätze:

  • Osteopathische Medizin ist ein eigenständiges komplementäres Medizinsystem, das die Schulmedizin ergänzt und erweitert.
  • Osteopathische Medizin ist Heilkunde.
  •  Die Anwendung der osteopathischen Medizin ist im Rahmen der WHO Gesundheitsstrategie Teil einer integrierten Patientenversorgung.
  • Osteopathische Medizin/Osteopathie wird weltweit von zwei Berufsgruppen ausgeübt, ärztlichen Osteopathen und nichtärztlichen Osteopathen.


Qualifikation der ärztlichen Osteopathie
Osteopathische Medizin ist als eigenständiges komplementäres Medizinsystem an hohe Qualitätsstandards gebunden und ist insbesondere der Patientensicherheit verpflichtet.  

Voraussetzungen:

  • Voraussetzung für jede Art von ärztlicher Osteopathie ist die Approbation als Arzt und eine mindestens 3-jährige klinische Weiterbildung.
  • Diese klinische Weiterbildung sollte Teil einer eigenen Facharztweiterbildung Osteopathische Medizin sein (Forderung des BDOÄ).
  • Die osteopathische Qualifikation kann derzeit während der  Facharztweiterbildung oder im Anschluss daran erworben werden.

Osteopathische Verfahren (OV):

  • Osteopathische Verfahren (OV) sind laut Bundesärztekammer Bestandteil und Erweiterung der Manuellen Medizin.
  • Sie erfüllen nicht den hohen Qualitätsstandard der Osteopathischen Medizin.

Standards in Osteopathischer Medizin:

  • Der Mindeststandard in Osteopathischer Medizin sind die EROP-Regularien von 700 Stunden Fortbildung in Osteopathischer Medizin über mindestens 4 Jahre.
  • Zusätzlich werden aus dem Medizinstudium mindestens 650 Stunden  medizinische und klinische Grundlagen angerechnet.
  • Zum Erwerb der praktischen osteopathischen „Skills“ ist eine osteopathische Fortbildung von mindestens 4 Jahren erforderlich. Dies kann auch berufsbegleitend erfolgen.
  • Die klinische Fortbildung in osteopathischer Medizin muss mindestens 1.000 Stunden betragen. Dabei wird die ärztlich klinische Weiterbildung  in Klinik und/oder Praxis mit 500 Stunden angerechnet (Anamnese, Befunderhebung, Differentialdiagnostik und -therapie). 300 Stunden klinische Fortbildung sind im Rahmen des EROP- Kurrikulums zu leisten. Weitere 200 Stunden sind durch geeignete osteopathische Formate wie Patientenkurse, Arbeitskreise, Hospitationen und prüfungsrelevantes Arbeiten am Patienten abzudecken.
  • Die Qualifikation in Osteopathischer Medizin muss durch eine geeignete Abschluss- prüfung nachgewiesen werden.
  • Die Basis-Qualifikation in Osteopathischer Medizin beinhaltet nach BDOÄ - Richtlinien eine osteopathische Fortbildung von insgesamt 2050 Stunden über mindestens 4 Jahre.
  • Zusätzlich ist zum Erhalt der Qualifikation eine kontinuierliche Fortbildung (EROP- Richtlinien) zu absolvieren.
  • Die Fortbildung und Qualitätssicherung in Osteopathischer Medizin wird über die osteopathischen Fachverbände (BDOÄ) und im Rahmen der traditionellen ärztlichen Selbstverwaltung geregelt.

Qualifikation der nichtärztlichen Osteopathie
Innerhalb der Osteopathie haben viele nichtärztliche Osteopathen wichtige Beiträge zur Etablierung und Weiterentwicklung der Osteopathie geleistet. Der BDOÄ befürwortet und unterstützt die  Zusammenarbeit zwischen nichtärztlichen und ärztlichen Osteopathen vor allem im Hinblick auf die Qualität der Osteopathischen Medizin/Osteopathie und die Patientensicherheit.

  • Auf dem Weg zur Professionalisierung der nichärztlichen Osteopathie ist eine Akademisierung der Osteopathie unumgänglich.
  • Dies bedeutet eine Hochschul-Ausbildung nach den Bologna-Regeln mit Abschluss BSc. in Osteopathie.
  • Da Osteopathie Ausübung der Heilkunde bedeutet und nicht in Teilbereiche gegliedert werden kann, erfordert sie einen vollumfänglichen Zugang zur Heilkunde.
  • Ein Zugang zur Heilkunde besteht bereits nach dem Heilpraktikergesetz.
  • Aus Sicht des BDOÄ ist ein weiterer Heilkundezugang nicht notwendig.
  • Das Berufsbild des Osteopathen sollte staatlich geregelt werden (auf Bachelor Niveau)  und kann dann innerhalb der Heilpraktikerlaubnis ausgeübt werden .
  • Die Patienten können damit qualitätsbezogen ärztliche und nichtärztliche Osteopathie in Anspruch nehmen.

Frankfurt, den 22.06.2016
BDOÄ Vorstand

Ärztliche Sportosteopathie

Das Bild zeigt Prof. Naresh Rao (rechts) bei der Demonstration von Diagnostik und Therapie des Schulterimpingement.

Vor seinem Abflug zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro machte Prof. Naresh Rao, DO FAOASM, New York, Station in Köln. Im Rahmen eines Kurses zur Erlangung des Zertifikates in Ärztlicher Sportosteopathie präsentierte Prof. Rao, Teamarzt der US-amerikanischen Herrenmannschaft im Wasserball, seine Diagnostik und Therapie von Verletzungen und Überlastungsschäden des Schädels, der HWS und des Schultergürtels. Ein Extratopic des Kurses war die Evaluation und das Management von repetitiven Traumata des Schädels im Sinne von Mikrokontusionen. Dieses in den USA aufgrund der Popularität des American Football hochaktuelle Thema findet derzeit trotz erwiesener chronischer Folgezustände in der Deutschen Sportszene kaum Beachtung. Den Teilnehmern des Kurses wurden Werkzeuge mitgegeben, um auch am Spielfeldrand rasch richtige Entscheidungen zu treffen. Fußballweltmeister Christoph Kramer ("Ist das hier das WM-Endspiel?") hätte so sicherlich das Spielfeld nach dem Hit nicht mehr betreten. Komplettiert wurde der Kurs durch einen 3-stündigen Workshop von Stefan Bioniossek, Chefphysiotherapeut des VfL Bochum,
der in die Grundprinzipien der Übungen zur Rumpfstabilisierung einführte.

Auch 2017 wird wieder die komplette Zertifikatsreihe "Ärztliche Sportosteopathie" von der DAAO angeboten. Die Zusammenarbeit mit der American Osteopathic Academy of Sportsmedicine (AOASM) garantiert Kursleiter auf höchstem internationalem Niveau mit immenser praktischer Erfahrung. Für die 2016er Kurse III (12.-14.8.), IV (26.-28.10.) und V (09.-11.12.), allesamt in Köln, sind noch Restplätze frei. Voraussetzung ist der absolvierte Einführungskurs und das DAAO-Diplom.

Nähere Informationen, auch zur Kursreihe 2017, gibt es auf der Homepage der DAAO (www.daao.info).

Richard van Buskirk: Graben nach AT Stills persönlichen Techniken

Wie kein zweiter hat sich Richard van Buskirk, DO, PhD, auf die Suche nach zeitgenössischen Dokumentationen bezüglich der zuletzt favorisierten Technik AT Still`s gemacht und nach Jahren mühevoller Kleinarbeit die Ergebnisse der Suche in einem Buch veröffentlicht und sie somit der osteopathischen Gemeinde zugänglich gemacht. Die „Still-Technik“ gehört mittlerweile zum festen Bestandteil der Ausbildung Curricula der Amerikanischen Colleges und Universitäten und auch zum Ausbildungscurriculum der DAAO. Wer besser als Richard van Buskirk könnte uns also noch umfassender in dieser ebenso eleganten wie effektiven Technik unterrichten? Der DAAO ist es nach langer Überzeugungsarbeit gelungen, Richard van Buskirk für zwei inhaltsgleiche Kurse in Köln zu gewinnen. Für den zweiten Kurs vom 04.-06.09.2016 sind noch einige Plätze frei. Die Gelegenheit, die Still-Technik aus so kompetenter Hand zu erlernen bzw. zu verbessern,  wird es vermutlich in Deutschland so schnell nicht wieder geben.
Voraussetzung zur Kursteilnahme ist das Diplom der DAAO oder das EROP-Diplom.

Einführung des Nicholas-Atlas als Kurslehrbuch

Seit Beginn des Jahres ist der „Atlas Osteopathische Techniken“ unseres Ehrenvorsitzenden Alex Nicholas, DO, FAAO, und seines Bruders Evan, DO, das Standardlehrbuch für die Grund- und Aufbaukurse unserer Ausbildung. Ergänzt wird der Atlas durch ein Booklet der DAAO, in der vertiefend Aspekte der Grundlagen sowie der viszeralen und cranialen Osteopathie ausgeführt werden. Mit dieser Umstellung soll das bisherige Skriptsystem abgelöst werden und eine Vereinheitlichung und bessere Nachvollziehbarkeit der Lehre erreicht werden. Erwartungsgemäß ist diese Umstellung sowohl auf Kursanten- als auch auf Lehrer- und Assistentenseite mit Reibungen und Anpassungsschwierigkeiten verbunden. Dem Vorstand der DAAO war klar, dass diese Umstellung anfänglich ein ständiger Feedback- und Entwicklungsprozess sein wird. Letztlich sind wir aber, nach ausführlicher Analyse des alten Systems, davon überzeugt, dass diese Umstellung auch unter dem Aspekt zukünftig zu  erwartender Anforderungen von Kostenträgern und im Sinne einer qualitätsgesicherten Ausbildung wichtig ist.
Größte Herausforderung für die Kursanten scheint derzeit der Aspekt zu sein, dass sich der Ablauf der Kurspräsentation durch den Kursleiter nicht mehr 1:1 gespiegelt in einem Skript nachverfolgen lässt. Die Kursleiter sind daher gehalten, bei der Vorstellung einzelner Techniken auf die entsprechenden Seiten im Kursatlas zu verweisen. Zudem ist über unser Intranet schon jetzt eine komplette Angabe zu den Inhalten der einzelnen Kurse abrufbar. Diese Kursinhalte sind auf alle Fälle in den Kursen seitens der Kursleiter zu besprechen und stellen die Grundlage unserer Ausbildung dar. Man kann sich also auch jetzt schon im Vorfeld einen Überblick über die Kursinhalte verschaffen. Darüber hinaus wird natürlich jeder Kursleiter ggf. auch noch individuelle  Aspekte einbringen. Das ist auch ganz im Sinne des osteopathischen Konzepts eines individualisierten Zugangs zu einem medizinischen Problem und unserem Bemühen, Euch verschiedene Zugangswege zu präsentieren.
Um die Übergangsphase einfacher zu gestalten, werden wir sukzessive bebilderte Übersichten über den MET, den MFR/ Lymphatic, den BLT/LAS und Counterstrain-Kurs ins Intranet stellen, die als PDF heruntergeladen werden können, so dass zusammen mit dem Booklet, alle Kurse des Grundprogramms begleitend in „loser Blatt Form“ abrufbar sind. Eine Weitergabe und Vervielfältigung dieser Dateien ist ausdrücklich verboten.
Wir sind gespannt auf weiteres Feedback aus Reihen der Kursteilnehmer und Kursleiter.

Richard van Buskirk - the Still Technique

Herbsthighlight in Köln:
Richard van Buskirk - the Still Technique
Vom 1.- 3. September und vom  4.- 6. September haben wir die große Freude mit R. van Buskirk den „Wiederentdecker“  des osteopathischen Zugangs, der A.T. Still in der Endjahren seines Wirkens zugeschrieben wird, erstmalig in Deutschland zu begrüßen. In zwei inhaltsgleichen Kursen bietet sich die einmalige Gelegenheit, nah am Original unserer Profession, diese ebenso elegante wie effektive Behandlungsweise zu vertiefen bzw. zu erlernen.
Noch sind einige Plätze in den Kursen frei - anmelden!!
(Kursanmeldung über das MWE-Sekretariat, Tel. 07562-97180).
 

von links: Siegfried Silz (DAAO), Angela Cavanna (AOASM), Anna Achimowicz (DMSP), Michele Gilsenan (AOASM), Stefan Giesswein (DAAO), Steven Karageanes (AOASM), Rob Franks (AOASM)

Intensivierung der Kooperation DAAO - AOASM in der Sportosteopathie

Die erfolgreiche Zusammenarbeit der DAAO mit der American Osteopathic Academy of Sportsmedicine (AOASM) wird weiter intensiviert, nachdem 2015 die erste Kursfolge für ärztliche Sportosteopathie in Deutschland erfolgreich gemeinsam gestaltet wurde.
Im Rahmen der Sportosteopathieausbildung besuchten nun namhafte Repräsentanten der AOASM Deutschland. In Köln wurden im Rahmen eines gemeinsamen Kurses die Erfahrungen mit der Sportosteopathieausbildung der DAAO und der AOASM gebündelt und neue Projekte besprochen.
Der Präsident der DAAO, Stefan Giesswein konnte hierbei neben Kursleiter Steven Karageanes, ehemaliger Präsident der AOASM, auch Michele Gilsenan, Vorsitzende des International Commity der AOASM, Angela Cavanna (Past President AOASM), Bob Franks (President Elect AOASM) begrüssen. Aufgrund der internationalen Verbindungen der AOASM und DAAO konnte auch Anna Achimowicz, leitende Physiotherapeutin des Dance Medicine Center Poland (DMCP) aus Warschau einen Workshop „Rumpfstabilisierung“ unterrichten.

Die DAAO und AOASM sind im Jahr 2015 näher zusammengerückt und werden bemüht sein 2016 die ärztliche Sportosteopathie weiter inhaltlich und edukatorisch in Deutschland zu verankern.
Nähere Informationen zur postgraduierten Ausbildung für Ärzte in Sportosteopathie erhalten Sie
über die Webside der DAAO (daao.info).

Lawrence Nassar (vordere 3.v.l) und Stefan Giesswein (vordere Reihe rechts) im Kreis der Absolventen in Ärztlicher Sportosteopathie der DAAO, einen für die Ärzte uniquen Ausbildungsgand in Deutschland.

Erster Zertifikatskurs Ärtzlicher Sportosteopathie erfolgreich abgeschlossen!

Das erstmalig in Deutschland 2015 von der DAAO in Kooperation mit der American Osteopathic Academy of Sports Medicine (AOASM) durchgeführte Kurskurrikulum in ärztlicher Sportosteopathie konnte mit den Dezemberkurs erfolgreich abgeschlossen werden. DAAO- Präsident Stefan Giesswein überreichte den stolzen Absolventen das Zertifikat Ärztliche Sportosteopathie.

Zuvor hatte Lawrence Nassar, D.O. (AOASM), langjähriger betreuender Arzt der Turnerinnen des USA-Teams bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, einen hochinteressanten Kurs über Verletzungen der unteren Extremität und deren osteopathische therapeutische Optionen unterrichtet. Teambuilding Highlight des Kurses war ein Besuch des Drittligaspieles zwischen Fortuna Köln und Stuttgarter Kickers im Ehrenbereich des Südstadions Köln. Für Lawrence Nassar das erste Fussball-Livespiel seines Lebens.
 

Lawrence Nasser bei Seinem ersten Fussballspiel: Unterstützung von Stefan Giesswein und Rolf Pesch vor dem Spiel - der Schal passt schon.

In Zusammenarbeit mit der Deutsch Amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO) und dem Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM)

Seit 1998 bietet die MWE in Kooperation mit der Deutsch Amerikanischen Akademie für Osteopathie (DAAO) und dem Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) Kurse in Osteopathischer Medizin für Ärzte in Deutschland an. Weder Ausbildung noch Ausübung Osteopathischer Medizin sind in Deutschland verbindlichen Qualitätsstandards unterworfen. Gemeinsam haben MWE und DAAO mit dem PCOM ein Fortbildungsprogramm in Osteopathischer Medizin entwickelt, das eng an das Curriculum der amerikanischen Universitätsausbildung angelehnt ist.

In Deutschland bietet allein die MWE unter Federführung der DAAO ein Lehrprogramm in Osteopathie für Ärzte in Verbindung mit einem Osteopathie-College in den USA an. Die MWE ist gemeinsam mit der DAAO, der größten rein ärztlichen osteopathischen Vereinigung in Europa, die einzige Fortbildungsstelle in Deutschland, in der ausschließlich Ärzte durch Ärzte ausgebildet werden.

So wird sichergestellt, dass die Kurse nur von erfahrenen ärztlichen Ausbildern auf Universitätsniveau durchgeführt werden und somit Standards genügen, die für die Ausbildung amerikanischer Studenten verbindlich sind.

Das neue integrierte Currikulum der MWE und DAAO in Manueller Medizin (MM) und Osteopathischer Medizin (OM) bietet nun die Möglichkeit in noch engerer Verzahnung in einem Zeitraum von 3 Jahren eine vollständig Ausbildung in MM und OM zu absolvieren.

Durch Einführung einer „Curriculären Fortbildung Osteopathischer Verfahren“ durch die Bundesärztekammer finden Teilaspekte der Osteopathie Einzug in den Ausbildungscanon der Manuellen Medizin. Die seitens der Bundesärztekammer (BÄK) vorgegebenen Lerninhalte von 160 Stunden sind schon seid langem integraler Bestandteil des Grundprogramms Osteopathie der MWE/ DAAO mit 240 Stunden, deren Inhalt weit über den rein technischem Aspekt der curriculären Fortbildung hinausragt. Die Handhabung der „Curriculären Fortbildung Osteopathische Verfahren“ durch die zuständigen umsetzenden Landesärztekammern ist bundesweit uneinheitlich, wenn überhaupt, geregelt. Mit Abschluss der Grundausbildung erhält der erfolgreiche Absolvent nun neben dem Zertifikat der MWE/ DAAO und somit der Aufnahme in die Therapeutenliste der DAAO auch eine Bescheinigung über die erfolgreich erworbenen Inhalte gemäß dem „Curriculum Osteopathische Verfahren“ der BÄK.

Die Fortbildungskurse der MWE/ DAAO sind in der Regel von den Landesärztekammern zur Erteilung von Punkten für das Zertifikat "Ärztliche Fortbildung" anerkannt. 

Weitere Informationen rund um das Thema Osteopathie finden Sie auch auf der Webside der DAAO (www.daao.info).

1. Grundprogramm
Acht osteopathische Fortbildungskurse, je 3-tägig, mit je 30 Unterrichtseinheiten (für Inhaber der Qualifikation MM sind nach dem Einführungskurs die Kurse B bis G frei wählbar, der Integrationskurs ist obligater Abschlusskurs; Absolventen des neuen integrierten Curriculum MM/ OM belegen die Kurse gemäß den entsprechenden Vorgaben).

A. Einführungskurs
B. Counterstrain I Kurs
C. Muskel - Energie - Technik (MET)
D. Myofasziale Releasetechnik (MFR) / Lymphatische Technik
E. Cranio - Sakrale I Technik
F. Viszerale I Technik
G. BLT/ LAS Kurs
H. Integrationskurs (Zwischenprüfung)

Nach den Kursen des Grundprogramm (240 UE) erhält der Teilnehmer ein Zertifikat Osteopathische Medizin (Level 1) und erscheint auf der Therapeutenliste der DAAO.

2. Aufbauprogramm

Drei zusätzliche Aufbaukurse nach freier Wahl (je 3-tägig mit je 30 UE) und die Osteopathische Woche mit praktischer, schriftlicher und mündlicher Abschlussprüfung (50 UE).

Nach Abschluss der Grund - und Aufbauprogramms (insgesamt 380 UE) erhält der Teilnehmer ein Diplom und Osteopathischer Medizin DO-DAAO (Level 2). Weitere detaillierte Informationen zum Ausbildungsablauf und Kursinhalten finden Sie auf der Webseite der DAAO.

Postgraduiertenprogramm und Zertifikate

Nach Abschluss der Diplomausbildung bietet die DAAO/ MWE ein umfangreiches Postgraduiertenprogramm an. Renommierte Kursleiter aus den USA , in der Regel Chairman und Professoren amerikanischer Osteopathiecolleges, und Deutschland erweitern den osteopathischen Horizont.

Desweiteren bietet die DAAO/ MWE Kursreihen zur Erlangung einer Zusatzqualifikation, sog. Zertifikate, an.

Auch hierfür ist das Diplom der DAAO (bzw. das EROP Diplom bei Teilnehmern anderer Osteopathiegesellschaften) Zugangsvorraussetzung. Derzeit besteht die Möglichkeit eine Fortbildungsreihe in „Kinderosteopathie“ und in „Sportosteopathie“ zu belegen. Die Reihe „Sportosteopathie“ erfolgt in Zusammenarbeit mit American Osteopathic Academy of Sports Medicine (AOASM). Der Einführungskurs (Kurs I) in „Sportosteopathie“ ist schon im Aufbauprogramm vor dem Diplom belegbar. Die Kurse II - V werden 2016 ebenfalls unterrichtet.

Im Rahmen der Ausbildung „Kinderosteopathie“ werden 2016 vier Kurse angeboten: BLT, Greenmans Treatment of Plagiocehalus, EENT (HNO) und Cognitive Developement. Durch Umstrukturierung unseres Grundprogramms und Einführung eines Grundkurses BLT/ LAS bestehen für Interessierte an der Kinderosteopathie nun mehr Möglichkeiten zum Einstieg in die Ausbildung, da eine BLT Kurs, sei es aus dem Grundprogramm oder dem Postgraduiertenprogramm Vorraussetzung zur weiteren Ausbildung in „Kinderosteopathie“ ist.

2016 startet erstmals eine Fortbildungsreihe zum Erwerb eines Zertifikates „Osteopathie im Cranialen Feld“.

Die zwei Postgraduierten Basiskurse in „Osteopathie im Cranialen Feld“ sind Vorraussetzung für den Besuch weiterer Kurse. Als dritten Kurs in dieser neuen Kursreihe bieten wir 2016 einen Kurs "Suture unlocking" an. Weitere Informationen über die Kursreihencurricula und Kursinhalte entnehmen Sie bitte der Webseite der DAAO, www.daao.info.

Integriertes Curriculum Manuelle Medizin/ Osteopathische Medizin

Mit dem Kursjahr 2016 werden die Ausbildungen in Manueller Medizin (MM) und Osteopathischer Medizin (OM) der MWE und der DAAO besser miteinander in einem integrierten Curriculum verzahnt. Neueinsteigern in die manuelle-osteopathische Medizin wird somit ermöglicht, in einem Zeitraum von etwa 3 1/2 Jahren die Qualifikation in Manueller Medizin/ Chirotherapie und das Diplom in Osteopathischer Medizin zu erlangen. Die Grundstrukturen beider Ausbildungsgänge werden erhalten bleiben. Zur Erlangung der Qualifikation in MM werden wie bisher 2 Grundkurse (GK) und 4 Aufbaukurse (AK) zu absolvieren sein.

Zur Erlangung der Qualifikation in OM 8 Grundkurse und 3 Aufbaukurse sowie die Osteopathische Woche. Selbstverständlich kann nach wie vor die Ausbildung in Manueller Medizin/Chirotherapie ohne Fortbildung in Osteopathischer Medizin durchlaufen werden. Auch ein späterer Einstieg in die Ausbildung Osteopathischer Medizin ist, unter Wahrung der Ausbildungsregularien, jederzeit möglich und gilt auch für diejenigen Kollegen und Kolleginnen, die sich bereits in der Ausbildung zur MM befinden. Nachfolgendes Ausbildungsschema wird mit Beginn des Kursjahres 2016 von der MWE und der DAAO angeboten:

Voraussetzung: Approbation als Arzt/Ärztin

Phase I:
Die Grundkurse I und II in MM

Phase II:
Nach Absolvierung von GK I und II in MM folgt der/die TeilnehmerIn den Ausbildungsabläufen in MM mit den Aufbaukursen I - III. In dieser Phase können folgende Kurse in OM belegt werden: als obligaten 1. Kurs der Einführungskurs in OM. Daran anschließend in freier Wahl der Abfolge die Kurse Strain/Counterstrain I, MFR/Lymphatics, Viszeral I, Craniosakral I .

Phase III:
Nach Absolvierung des AK III in MM kann der/die TeilnehmerIn in freier Wahl die OM Kurse MET und BLT/ LAS belegen. Die Phase III wird abgeschlossen mit Absolvierung des AK IV in MM und nach erfolgreichem Abschluss mit der MWE-Qualifikation in MM/ Chirotherapie sowie der Option, nach Abschluss einer Gebietsweiterbildung bei den Landesärztekammern (LÄK) die Zusatzbezeichnung MM/ Chirotherapie zu beantragen.

Phase IV:
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung in MM bei der MWE (nicht zwingend jedoch gebunden an die Anerkennung durch die LÄK) kann der/die TeilnehmerIn den Integrationskurs in OM belegen. Nach erfolgreichem Abschluss des Integrationskurses in OM hat der/die TeilnehmerIn das „Zertifikat in Osteopathischer Medizin“ erworben und wird auf der Therapeutenliste der DAAO geführt. Zudem erhält der/die TeilnehmerIn eine Bescheinigung der DAAO, das seine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in OM zu diesem Zeitpunkt, vollumfänglich (und darüber hinaus) den Vorgaben der Bundesärztekammer zum Erwerb der „Kurrikulären Fortbildung Osteopathische Verfahren“ entspricht. Die Beantragung der Anerkennung dieser Ausbildung bei den LÄK, die das Instrument der curricularen Fortbildung kennen (die Minderheit der LÄK) ist jedoch, wie die Beantragung zur Führung der Zusatzqualifikation MM/ Chirotherapie, an den Facharztstatus geknüpft.

Phase V:
Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung in MM und des Fortbildungs-Zertifikates OM kann der/die TeilnehmerIn die Ausbildung in OM mit dem Besuch von drei OM Aufbaukursen freier Wahl fortsetzen. Zum Abschluss der Diplomausbildung der DAAO ist die Osteopathische Woche erfolgreich zu absolvieren. Dies wird mit dem Erlangen des Diploms der DAAO (DO-DAAO) bestätigt.

Ein Highlight der Postgraduiertenkurse 2016: Richard van Buskirk - Still Technique

Die DAAO freut sich 2016 mit Richard van Buskirk jenen Kollegen gewinnen zu können, dessen Name untrennbar mit dem Begriff der Still-Technik verbunden ist. Er wird uns in seine Sicht Still`scher Osteopathie einführen - ein Muss. 

Richard Van Buskirk, D.O.,Ph.D.,F.A.A.O.

The Still Technique – taken from his Manual –
Applications of a Rediscovered Technique of Andrew Taylor Still,M.D.

Kurse: 01.-03.09.16 und 04.-06.09.16 Köln (identische Kurse)

Änderungen der Grund- und Aufbauausbildung erleichtert Übergang

Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2016 wird es im Ausbildungscurrikulum der DAAO einige Änderungen geben. Der Grundkurs „Myofascial Release (MFR)“ wird um die lymphatischen Techniken erweitert. Der Grundkurs „Ligamentous Articular Strain (LAS)“ wird um die „Balanced Ligamentous Tension (BLT)“ erweitert. Die Kursbezeichnungen lauten künftig MFR/Lymphatics und BLT/LAS. Durch diese Umgestaltung tragen wir der Entwicklung der letzten Jahre Rechnung, bei der Balancetechniken immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Durch die Aufwertung von  BLT/LAS in unserem Kursprogramm entfällt auch die bisher geltende unabdingbare Voraussetzung den Kinder-BLT-Kurs als ersten Kurs zur Erlangung des Kinderzertifikates zu besuchen. Der Kinder-BLT-Kurs muss aber weiterhin im Rahmen der Erlangung des Zertifikates Kinderosteopathie obligat belegt werden, nur eben nicht zu Beginn der Ausbildung in Kinderosteopathie. Als weitere Neuerung wird der Einführungskurs in Sportosteopathie (Zertifikatskurs I) nun in unserem Aufbauprogramm als Kurs vor Erlangen des Diploms wählbar sein. So können Interessierte nach Erlangung des Diploms unmittelbar ihre Ausbildung in Sportosteopathie fortführen. Die weiteren Zertifikatskurse II - V sind in ihrer Reihenfolge beliebig wählbar. Diejenigen, die in ihrer Ausbildung zum Diplom den Einführungskurs in Sportosteopathie nicht belegt hatten, müssen diesen Kurs zum Beginn ihrer Ausbildung in Sportosteopathie belegen.

Neue DAAO-Aufbaukurse sollen Perspektiven eröffnen und Themen vertiefen

Die DAAO, in einem stetigen Bemühen zur Verbesserung der  Angebote osteopathischer Fertigkeiten ihrer Mitglieder, aber auch der Erweiterung  osteopathischer Denkmodelle, geht in der Angebotswirklichkeit ihres Aufbauprogramms neue Wege. Neben den klassischen Kursen des Aufbauprogramms, wollen wir Einblicke in weitere  Bereiche osteopathischer Betätigung geben. Gleichzeitig ergibt sich hierdurch auch eine engere Verknüpfung zwischen unserem Diplomprogramm und der postgraduierten Weiterbildung. Das Diplom der DAAO bestätigt eine fundierte Ausbildung in Osteopathischer Medizin. Wesentlicher Aspekt osteopathischer Qualität ist aber der Einsatz der Methode im klinischen Alltag. Osteopathie erschließt sich erst durch praktische Anwendung und individuelle Erfahrung. Die DAAO möchte mit einem erweiterten Angebot der Aufbaukurse Perspektiven eröffnen. Aber es gilt: Osteopathie funktioniert nicht über Powerpoint sondern über die Hände. 2016 werden die Kurse der Sportosteopathie 1 (Einführung), Anatomie und Osteopathie (Einführung) und Das Kiefergelenk - eine interdisziplinäre Herausforderung an Osteopathie und Zahnheilkunde (Einführung) als Aufbaukurse angeboten. Dieses Angebot richtet sich auch an postgraduierte Mitglieder.

Neues Zertifikat der DAAO „Osteopathie im Cranialen Feld“ startet 2016

Die DAAO wird angelehnt an die Ausbildung der amerikanischen  Osteopathic Cranial Academy (OCA) eine Fortbildungsreihe anbieten. Interessierte können ihr Wissen und ihre Fertigkeiten in Osteopathie im Cranialen Feld vertiefen. Uli Oxford (Koordinator Postgraduiertenprogramm der DAAO) und Frank Müller (Vizepräsident der DAAO) haben sich um die Entwicklung dieses Ausbildungsprogramms in Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Kurslehrer Prof. Mike Kuchera, DO, FAAO, verdient gemacht. Nachfolgend ihre Informationen zum Ablauf der Zertifikatsreihe.

Angelehnt an die Ausbildung der Cranio Academy/USA werden fortgeschrittene Basiskenntnisse in der Osteopathie der Schädelsphäre vermittelt und praktiziert. Diese Kurse ersetzen die bisherigen Cranio-Kurse 3 und 4 und bilden die Voraussetzung für den Erwerb des DAAO-Cranio-Zertifikats „Osteopathie im cranialen Feld".

Zugangsvoraussetzung:
Diplom der DAAO oder EROP-Diplom.
Die bisherige osteopathische Ausbildung muss den Cranio-I-Kurs  vom Grundprogramm und den Cranio-II-Kurs vom Aufbaukurs in der bisherigen osteopathischen Ausbildung enthalten.

Kursreihenfolge:
Die PG-Cranio-Basiskurse I und II sind die Grundlage für die weiteren PG-Cranio-Zertifikatkurse. Die 3 weiteren Kurse können in beliebiger Reihenfolge belegt werden. Die Cranio-Basiskurse müssen bei der DAAO oder der Osteopathic Cranial Academy (OCA) oder der SCTF (USA) abgelegt werden.

Ausnahmeregelung:
Die früheren Cranio-Kurse 3 und 4 der DAAO können unter den u. g. Voraussetzungen für das Cranio-Zertifikat anstelle des PG-Cranio-Basiskurses angerechnet werden - dies obliegt immer einer Einzelfallentscheidung des Vorstandes der DAAO, genauso wie eine Anrechnung weiterer PG-Craniokurse aus der Vergangenheit und der Erfordernis eines Cranio-2-Kurses für Mitglieder mit bisher absolvierten PG-Craniokursen ("Alte Welt").
Kursanerkennung beantragen im DAAO-Sekretariat.

Ausbildungsdauer:
Absolvierung von 5 PG-Cranio-Kursen.
Das Zertifikat kann frühestens 3 Jahre nach dem ersten PG-Cranio-Basiskurs erworben werden.
Nach den PG-Cranio-Basiskursen muß zur Erlangung des Cranio-Zertifikats längstens alle 2 Jahre ein weiterer PG-Cranio-Kurs stattgefunden haben.

Osteopathenliste der DAAO:
Für den Eintrag des Cranio-Zertifikates in die Osteopathenliste ist die Mitgliedschaft in der DAAO erforderlich.

Kursreihenfolge:
- Basiskurs I
- Basiskurs II

Die weiteren 3 Cranio-Kurse können aus folgenden Kursangeboten ausgewählt werden:
- Suturentechnics/Unlocking
- TMJ
- Membranes and Cerebrospinal Fluids (BMT)
- Cranio in the Newborn and Toddler
  (dieser Kurs wird auch für das Kinderosteopathie-Zertifikat angerechnet)
- EENT (dieser Kurs wird auch für das Kinderosteopathie-Zertifikat angerechnet)
- Neurology of Posture: Teeth, Eyes, Ears, Vertebrae

Diese auf den ersten Blick rigide erscheinende Kursordnung hat an erster Stelle den Sinn, einen hohen Standard in der Ausbildung auf dem Feld der cranialen Osteopathie zu gewährleisten, da nach Überzeugung der DAAO gerade auf diesem Gebiet der osteopathischen Diagnostik und Therapie viel Unseriösität auf dem „osteopathischen Markt“ ist. Mittelfristig soll die Ausbildung auch zu einer Anerkennung der PG-Basiskurse der DAAO durch die Osteopathic Cranial Academy, USA, führen, da dies die Voraussetzung darstellt, an Fortgeschrittenenkursen der OCA  in den USA  teilzunehmen.

Postgraduiertenkurse in Wien

Die DAAO bietet seit 2015 erstmals Postgraduiertenkurse in Wien an - einem Wunsch unserer österreichischen Mitglieder folgend. Piefkes sind aber auch zugelassen.
Termine siehe Fortbildungsangebot

Anatomie und Osteopathie

Seit A.T. Still wissen wir, dass Kenntnisse in der Anatomie unabdingbare Vorraussetzung für osteopathisches Denken und Handeln sind. Daher freuen wir uns besonders, dass wir aus den eigenen Reihen einen versierten Anatomen gewinnen konnten, um Interessierten tiefere Einblicke und praxisrelevante
Erläuterungen in beschreibender und funktioneller Anatomie näher zu bringen.
Dr. med. Gunnar Spohr, langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Anatomischen Anstalt der Ludwig-Maximilians-Universität München und mittlerweile nach DAAO-Graduierung niedergelassen in osteopathisch-manualtherapeuthischer Praxis in München, wird in einer Kursreihe anatomische
Zusammenhänge im osteopathischen Kontext referieren.

Neben der theoretischen Darstellung wird Dr. Spohr auch praktische Umsetzung
beschreibender Anatomie in den Kursablauf integrieren.
Der Kurs wird im Ausbildungsprogramm der DAAO als Aufbaukurs angeboten,
kann aber selbstverständlich auch von bereits graduierten DAAO-Mitgliedern
belegt werden. 2016 werden weitere Kurse zum Thema „Anatomie und Osteopathie“ folgen.

Termine siehe Fortbildungsangebot

Positionspapier des BDOÄ: Wo steht die ärztliche Osteopathische Medizin?

Der Bundesverband Deutscher Osteopathischer Ärzteverbände (BDOÄ) repräsentiert die osteopathisch tätigen Ärzte in Deutschland. Der BDOÄ ist der wissenschaftlich ausgerichteten und patientenzentrierten und osteopathischen Heilkunde verpflichtet. Der BDOÄ sieht die Osteopathische Medizin als eine Ergänzung und Erweiterung klassisch schulmedizinischer diagnostischer und therapeutischer Zugangsweisen. Der BDOÄ versteht das ganzheitliche Konzept der Osteopathischen Medizin mit Ausrichtung auf die Gesunderhaltung des Menschen als fachübergreifendes, der Komplexität des menschlichen Lebens und seiner Störungen Rechnung tragendes Konzept. Dies erfordert eine fundierte, validierte und fortwährende kontinuierliche Ausbildung und Fortbildung in osteopathischer Heilkunde.

Ausbildung und Fortbildung in Osteopathischer Medizin

Die Seminare des BDOÄ garantieren in ihren Weiterbildungsordnungen eine qualitativ hochwertige und die Patientensicherheit in den Fokus stellende Ausbildung, die sich an den Vorgaben des „European Register of Osteopathic Physicians“ (EROP) orientiert. Ärztliche Osteopathie vereint ein Höchstmaß an Kenntnissen in klassischer Medizin mit osteopathischen Diagnose- und Therapieverfahren.

Der BDOÄ vertritt die Interessen der osteopathischen Ärzte in Deutschland. Bezüglich der nichtärztlichen Osteopathie weisen wir darauf hin, dass in allen Ländern, in denen nicht ärztliche osteopathische Ausbildungen staatlich reglementiert sind (z.B. Australien, Neuseeland und England), der Mindeststandard ein akademischer Abschluss mit einem Bachelor oder sogar Master Degree in Osteopathie ist. Für die Ausübung der osteopathischen Heilkunde sieht der BDOÄ generell eine akademische Ausbildung als Mindeststandard an.

Regulierung der Osteopathischen Medizin

Der BDOÄ sieht, ausgehend vom  EROP-Standard, die Verankerung der Osteopathie in einer Facharztweiterbildung Osteopathische Medizin unter dem Dach der ärztlichen Selbstverwaltung. Unter diesen Prämissen ist eine Regulierung der ärztlichen osteopathischen Ausbildung im Sinne einer DIN- Normierung (CEN Prozess) nicht notwendig.

Die durch die Bundesärztekammer 2013 an die Landesärztekammern zur Umsetzung weitergeleitete curriculäre Fortbildung in sogenannten „Osteopathischen Verfahren“ stellt vom Inhalt und Umfang (160 Stunden) einen unvollständigen und nicht dienlichen Versuch dar, Teile der osteopathischen Heilkunde als Bestandteil der traditionellen Manuellen Medizin/Chirotherapie auszuweisen. Nach Auffassung des BDOÄ ist dieses rein auf osteopathische Teilgebiete und den technischen Aspekten osteopathischer Therapie ausgerichtete Vorgehen nicht geeignet, Ärzte in osteopathischer Medizin fortzubilden. Wesentliche Bestandteile osteopathischer Konzeption finden keine Berücksichtigung, entscheidende Inhalte osteopathischer Diagnostik und Therapie fehlen.

Bundesverband Deutscher Osteopathischer Ärzteverbände (BDOÄ)

Es ist geschafft. Nach einigen formalen Hürden ist der BDOÄ seit Anfang des Jahres 2014 als eingetragener Verein Interessenvertretung der osteopathisch tätigen Ärzte in Deutschland. Er vertritt mit seinen Mitgliedsorganisationen ca. 1600 Ärzte. Die DAAO als Gründungsmitglied und größte Einzelorganisation im BDOÄ ist durch Stefan Giesswein und Frank Müller im Vorstand vertreten. Neben der DAAO sind noch die DGOM, DVOM, ÄSOM und DÄGO Mitglieder.

Bescheinigung „Osteopathische Verfahren“

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat 2013 ein „Curriculum Osteopathischer Verfahren“ als zertifizierte Fortbildung von 160 Stunden beschlossen und zur Durchführung an die zuständigen Landesärztekammern weitergeleitet.
Von Beginn an hat die DAAO diesem Vorgehen ablehnend gegenübergestanden. Diese rein technische Schmalspurausbildung entspricht in Inhalt und Idee nicht im Entferntesten dem, was wir unter osteopathischer Heilkunde verstehen.
Bei der praktischen Umsetzung durch die Landesärztekammern (LÄK) hat sich zudem gezeigt, dass es keinerlei einheitliches Vorgehen gibt. Einige LÄK´s kennen gar keine zertifizierten Fortbildungen (z.B. Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein, Bremen, Brandenburg), so dass Angehörige dieser Ärztekammern dieses „Zertifikat“ gar nicht erlangen können.

Die Grundausbildung der DAAO von 240 Stunden übersteigt in Inhalt und Geist bei Weitem den geforderten Gegenstandskatalog der BÄK für „Osteopathische Verfahren“.Die DAAO hat sich daher entschlossen, den erfolgreichen Teilnehmern der Grundausbildung eine Bescheinigung auszustellen, in der ausgewiesen wird, dass durch Erlangen des Zertifikats der DAAO alle Ausbildungsinhalte der „Osteopathischen Verfahren“ gelehrt wurden. Aktuelle Teilnehmer der Grundausbildung bekommen unsere Bescheinigung mit dem Zertifikat überreicht. Mitglieder, die schon im Besitz des Zertifikates bzw. unseres Diploms sind, können die Bescheinigung über unser DAAO-Sekretariat anfordern. Bei Rückfragen steht Ihnen das DAAO-Sekretariat unter der Tel.-Nr. 07566-9075274 am Mo., Mi. und Fr. von 9.00 – 12.00 Uhr zur Verfügung oder per Mail daao.ortmann@gmx.de.
Diese Bescheinigung kann dann individuell bei den zuständigen Landesärzte-kammern eingereicht werden. Ob Eure Landesärztekammer überhaupt zertifizierte Fortbildungen abhalten und ggfs. die Bescheinigung anerkennt, ist von Euch vor Ort zu klären.

Die DAAO hat alle Landesärztekammern diesbezüglich angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Nicht alle Landesärztekammern haben sich bis dato geäußert - bei einigen ist die Handhabung noch nicht abschließend geklärt.
Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Ihr, so Ihr denn diesbezüglich in Kontakt mit Euren Landesärztekammern tretet, uns über den Ausgang informieren würdet.

In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal darauf hingewiesen, dass die gesetzlichen Krankenkassen, die die osteopathische Heilkunde unterstützen, einen höheren Ausbildungsstandard als die 160 Stunden „Osteopathische Verfahren“ fordern. Auch sei noch einmal darauf hingewiesen, dass das Zertifikat der LÄK in der Regel nicht auf dem Praxisschild ausgewiesen werden darf.
Weitere Informationen zu den Osteopathischen Verfahren findet Ihr auf unserer Homepage www.daao.info im Intranet.

TKK reduziert Zuschuß ab 01.01.2015

Die TKK wird ihre Versicherten im neuen Jahr nur noch bei 3 osteopathischen Behandlungen mit einem Betrag von 40 € pro Behandlung im Kalenderjahr unterstützen. Wir sind gespannt, ob dieser Schritt der Anfang einer Spirale ist und andere Krankenkassen nachziehen. Genauso interessant wird sein, ob diese Maßnahme der Beginn eines Preisdumping im osteopathisch therapeutischen Bereich sein wird. Die DAAO steht dererlei Anliegen ablehnend gegenüber, da dies zwangsläufig zu einem Qualitätsverlust und zur Abwertung der Osteopathie führen wird.

Wechsel im Vorstand der DAAO

Im Jahr 2014 hatte sich unser langjähriger Vorsitzender und Kursleiter Dr. med. Peter Michaelson, DO (USA) aus seiner Dozententätigkeit in der DAAO zurückgezogen. Aus privaten Gründen hat Peter nun auch seinen Stellvertreterposten im Vorstand der DAAO aufgegeben. Seine Nachfolge wird Bärbel Bär antreten. Der Vorstand und Beirat der DAAO möchte nochmalig Peter für seinen Einsatz für unseren Verein ein riesiges „Danke“ aussprechen. Wir wünschen Peter auf seinen weiteren Wegen das Allerbeste.

Ehrenmitgliedschaften

Unseren Gründungsmitgliedern Siegbert Tempelhof und Johannes Weingart wird laut Vorstandsbeschluß die Ehrenmitgliedschaft der DAAO verliehen. Ohne Siegbert und Johannes gäbe es die DAAO nicht. Sie waren treibende Kräfte in der Weiter-entwicklung manualmedizinischer Konzepte um eine strukturierte Fortbildung in Osteopathischer Medizin. Die Ehrenmitgliedschaft soll Ausdruck der Anerkennung für diese außergewöhnliche Leistung sein.

 

 

 

 

 

Ebenfalls wird Walter C. Ehrenfeuchter DO (FAAO) die Ehrenmitgliedschaft der DAAO verliehen. Walter war langjährig 2. Vorsitzender der DAAO und Kurslehrer. Er ist derzeit Chairman des Osteopathie-Departments des zweiten Campus des Philadelphia College of Osteopathic Medicine (PCOM) in Suwanee, Georgia. Walter, Urgestein des PCOM und begnadeter Kliniker, hat wesentlich an Geist und Inhalt der Zusammenarbeit zwischen PCOM und DAAO mitgewirkt.